Welche Daten müssen Cryptobörsen seit 2026 an die Finanzbehörden melden?
Seit dem 1. Januar 2026 müssen Cryptobörsen Nutzer- und Transaktionsdaten erfassen und an ihre heimische Finanzbehörde melden, die sie mit den Behörden anderer Länder austauscht. Grundlage ist die EU-Richtlinie DAC8, der sich rund 70 Staaten angeschlossen haben. Florian Wimmer, Mitgründer und CEO von Blockpit, erklärt im Podcast Crypto im Kontext: Gemeldet werden keine einzelnen Trades, sondern aufsummierte Beträge, die erste Übermittlung folgt im Jahr darauf.
Was passiert, wenn der Staat zum ersten Mal weiß, wer Crypto Assets hält?
Florian Wimmer ist Mitgründer und CEO von Blockpit, einer der führenden europäischen Plattformen für Crypto-Steuerreports und Portfolio-Tracking. Er hat Software Engineering studiert, war fast fünf Jahre bei KPMG und hat 2017 aus dem eigenen Steuerproblem heraus gegründet. Heute deckt Blockpit die Steuer-Frameworks von 36 Ländern ab und bietet Lösungen für Privatanleger, Institutionen und Finanzbehörden. Damit ist er der ideale Gesprächspartner für die Frage, was sich 2026 an der Schnittstelle von Crypto, Steuerrecht und Regulierung tatsächlich ändert und was das für Anleger bedeutet.
Themen in dieser Folge
🔹 Drei Crypto-Steuermodelle im DACH-Raum: Deutschland, Österreich und die Schweiz behandeln Crypto Assets steuerlich grundlegend unterschiedlich, und ein Land steht mit seiner Lösung weltweit allein.
🔹 Die Debatte um die steuerfreie Haltefrist in Deutschland:** Wer heute über ein Jahr hält, zahlt null. Käme das diskutierte Modell, wären es wohl 25 Prozent plus Soli, während der kurzfristige Trader von bis zu 45 Prozent auf denselben Satz herunterkäme.
🔹 DAC8 ist seit Anfang des Jahres in Kraft: Welche Daten Cryptobörsen ab jetzt an die Finanzbehörden melden müssen, wann diese Daten das erste Mal fließen und was das für Anleger bedeutet.
🔹 Der Engpass, an den kaum jemand denkt: Was nützt eine korrekte Steuererklärung, wenn die Bank das Geld nicht annimmt? Florian erklärt die Anforderungen an einen Mittelnachweis.
🔹 Der Brief vom Finanzamt: Warum es nur eine Chance zur Offenlegung gibt und ab wann daraus vorsätzliche Steuerhinterziehung wird.
🔹 Steuerabzug per Smart Contract: Technisch umsetzbar, sagt Florian, und erklärt im gleichen Atemzug, woran es trotzdem scheitern wird.
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Im O-Ton
Die hundertprozentige Rechtssicherheit in dem Moment, wo du deine Steuererklärung machst, hast du meistens nicht.
Florian WimmerBlockpit AGCo-Founder & CEO
Du hast einmal die Chance offenzulegen, und wenn du das falsch machst, dann bist du in der Steuerhinterziehung.
Florian WimmerBlockpit AGCo-Founder & CEO
Alles über 1.000 Euro braucht diesen erweiterten Mittelherkunftsnachweis. Ein bisschen zu viel Kontrolle, muss ich schon sagen.
Florian WimmerBlockpit AGCo-Founder & CEO
Transkript anzeigen
Unser heutiger Gast ist Florian Wimmer mit Gründer und CEO von Blockbet, Europas führender Plattform für Krypto, Steuerreports und Portfolio Tracking. Kaum jemand im deutschsprachigen Raum kennt die Schnittstelle von Krypto, Steuer und Regulierung so gut wie er. Und an dieser Schnittstelle ist gerade einiges in Bewegung. Seit 1. Januar 2026 müssen Kryptobörsen Transaktionsdaten ihrer Kunden an die Steuerbehörden melden. Und in Deutschland ist gerade eine hitzige Diskussion um die steuerfreie Haltefrist entbrannt.
00:01:00:16 - 00:01:06:04
Sprecher 2
Über all das und einiges mehr sprechen wir heute. Florian Herzlich willkommen bei Krypto im Kontext.
00:01:06:06 - 00:01:08:09
Sprecher 1
Hallo Martin, Hallo Anton, danke für die Einladung.
00:01:08:12 - 00:01:09:22
Sprecher 3
Schön, dass du da bist.
00:01:10:00 - 00:01:22:19
Sprecher 2
Ja, Florian, Vielleicht Eingangs. Erzähl vielleicht den Zuhörern ganz kurz Was hast du vor der Gründung von Blogs gemacht? Und wie kam es dann eigentlich zu Blog?
00:01:22:21 - 00:02:07:23
Sprecher 1
Ja, gern. Also ich habe einen technischen Background, habe Software Engineering studiert, war dann aber tatsächlich für meinen ersten Job nach dem Studium bei der KPMG Wirtschaftsprüfung Steuerberatung. Es ist nicht der klassische Werdegang von Software Engineering, aber ich habe dort die Webseite betreut und bin dann natürlich auch mit der wirtschaftlichen Seite in Berührung gekommen. War dann tatsächlich fast fünf Jahre dort, nicht im Steuerbereich, aber kannte natürlich sehr viele Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und während dieser Zeit dann auch meine ersten Bitcoin tatsächlich akquiriert gemeint und irgendwie so diese Dreifaltigkeit, so Software Engineering, Steuerberatung und Bitcoin hat dann dazu geführt, dass ich wahrscheinlich einer der ersten war, der sich wirklich Gedanken darüber gemacht habe.
00:02:08:00 - 00:02:33:17
Sprecher 1
Bin ich da eigentlich legal unterwegs? Was mache ich denn da? Und ja, es ist dann 2017 ziemlich eskaliert bei mir, als so 20 verschiedene Börsen Accounts, tausende Transaktionen, hunderte Assets und dann das österreichische BMF schreiben ausgegeben, wie Krypto besteuert wird. Und ja, ich in der Uli was macht das Software Engineering? Du baust ein Programm, das das Ganze berechnet.
00:02:33:18 - 00:02:35:10
Sprecher 1
Und so hat es gestartet.
00:02:35:12 - 00:02:40:00
Sprecher 2
Okay. Wann war das noch mal? Wann du mit Bitcoin in Berührung gekommen?
00:02:40:02 - 00:02:46:00
Sprecher 1
15 Habe ich das bei circa 300 € damals?
00:02:46:01 - 00:02:55:07
Sprecher 2
Okay, alles klar. Und bei KPMG intern? Wie war da die Reaktion, als du damit diese Thematik aufgekommen bist?
00:02:55:09 - 00:03:17:17
Sprecher 1
Also damals war glaube ich so ziemlich jeder, der nicht selber Decke war, so, dass es kam. Ja, also wenn es darum läuft und sagst, dass das Geld der Zukunft und das macht Sinn und Dezentralität wird schon abgestempelt, so als ja ja, spätestens dann natürlich auf mich zugekommen Ja, sie haben jetzt denkt einen Kunden der macht als Sie und Sie hätten gerne, dass jemand Blockchain erklärt.
00:03:17:19 - 00:03:28:14
Sprecher 1
Aber damals ja also nicht nur in der Firma, sondern auch im Bekanntenkreis, Eltern usw war alles so ein bisschen Schneeballsystem. Ponzi.
00:03:28:16 - 00:03:45:08
Sprecher 3
Also eigentlich so die klassische Gründerstory, kann man sagen, selber das Problem gehabt und dann eine Lösung gesucht. Jetzt Fast Forward kann man ja sagen. Sieben Jahre, acht Jahre später. Was bietet sie jetzt konkret an als Block mit Wo steht sie als Firma?
00:03:45:10 - 00:03:47:04
Sprecher 1
Ja, neun Jahre werden sie.
00:03:47:06 - 00:03:48:20
Sprecher 3
Neun Jahre.
00:03:48:22 - 00:04:24:10
Sprecher 1
17 haben wir gegründet, damals eben für den österreichischen Privat Crypto Anleger, die Steuererklärung zu machen. Inzwischen machen wir ein bisschen mehr. Wir sind in 36 Ländern gerade unterwegs, machen das nicht nur für Privatpersonen, sondern vermehrt auch für Behörden. Also wir haben auch Lösungen für Finanzbehörden, um einfach Daten zu verifizieren, zu überprüfen, Steuerberechnungen durchzuführen und auch für Institutionen. Neben dem Steuerthema machen wir inzwischen auch seit einem Jahr Mittel Herkunftsnachweis.
00:04:24:11 - 00:04:53:17
Sprecher 1
Also wenn ich alles, was in Richtung Dokumentation geht und dann auch die die Exporte, die die zahlen, die du brauchst, um einfach, ja rechtssicher ausgeschhen zu können und dann wieder steuerlich noch Geldwäsche rechtlich Probleme zu haben, das bieten wir an und ja, natürlich auch sehr, sehr viel mit in letzter Zeit. Also alles noch mehr zu automatisieren, noch mehr einfach den Pain und die Unsicherheit wegzunehmen durch unsere Lösungen.
00:04:53:19 - 00:05:19:09
Sprecher 2
Wir haben ja in unserem, in unserem höhere Kreis vor allem professionelle institutionelle Investoren aus dem, aus dem Dachraum, das heißt aus allen drei Ländern. Wenn man jetzt so, so einen groben Abriss macht von der steuerlichen Behandlung in den in den drei Ländern, kannst du da grobe Einordnung geben. Wo, wo liegen jetzt da die Unterschiede? Vielleicht blende ich da auch eine kurze, kurze Übersicht ein.
00:05:19:10 - 00:05:27:10
Sprecher 2
Vielleicht gehen wir das ganz, ganz kurz durch, dass man ein bisschen weiß, wie die unterschiedlichen Debatten entstehen.
00:05:27:12 - 00:06:00:09
Sprecher 1
Ja, also du hast wirklich global Baukastensystem, ja, den sich jedes Land ein bisschen bedient, wo sie Krypto jetzt einordnet. Und Österreich, Deutschland und der Schweiz sind wirklich die drei unterschiedlichsten. Also wir haben da wirklich im Dachraum jetzt so die drei größeren rechtlichen Einordnungen, die man auch in vielen anderen Ländern sieht, also dass entweder die Einkommenssteuer, die Steuer oder die Vermögenssteuer und das ist eben genau der große Unterschied auch jetzt bei Deutschland, Österreich und der Schweiz.
00:06:00:11 - 00:06:30:01
Sprecher 1
Deutschland hat aktuell noch die Klassifizierung eben andere Wirtschaftsgüter für Krypto Assets, also Bitcoin, Ethereum usw und fällt dann mit in die Einkommenssteuer und den progressiven Einkommenssteuer. Satz 0 bis 45 %, je nachdem was man im Jahr sonst noch so verdient. Österreich hatte das auch bis 2022, da hatten wir eine Steuerreform und seitdem wurde Krypto mit Wertpapieren harmonisiert. Ja, mal unter Anführungszeichen, weil so, so ganz einfach geht das nicht mit dezentralen Assets.
00:06:30:01 - 00:06:53:11
Sprecher 1
Ja, aber das war die Ambition dahinter und damit auch Sondersteuersatz 27,5 %. Egal wie hoch deine Gewinne oder deine sonstigen Erträge sind. Und in der Schweiz tatsächlich eigentlich seit jeher Vermögenssteuer, das heißt, du machst einen Snapshot von deinem Portfolio am Ende des Jahres und zahlst je nach Höhe irgendwas zwischen 0,3 und 1 % einfach auf dein Gesamtvermögen. Das ist so die grobe Outline.
00:06:53:11 - 00:07:15:23
Sprecher 1
Und dann gibt es natürlich viele, viele Detailfragen. Ja, und Sonderbehandlungen. Wenn man ein bisschen tiefer reingeht, vielleicht so die größten in Deutschland, hast du durch diese Einordnung sonstiges Wirtschaftsgut, diese Halte Frist von einem Jahr. Also wenn du ein Jahr dein Krypto Assets hälst und nicht für äußerst, das heißt auch nicht tauscht gegen andere Krypto ersetzt, wird es steuerfrei, egal wie hoch die Gewinne sind.
00:07:16:00 - 00:07:46:23
Sprecher 1
Also auch in der Millionen damit realisierst musst das nicht mal angeben. Ja, du musst natürlich dann nachweisen, dass es auch wirklich über ein Jahr gehalten hast. Das gibt es in Österreich jetzt nicht mehr. Dafür hat Österreich eine ein ziemlich spannende Thematik eingeführt für aktive Trader, nämlich dass Krypto zu Krypto Transaktionen nicht mehr steuerpflichtig sind. Das ist zu lange du im Crypto Corp bleibst und nicht aus den Euro oder andere Wirtschaftsgüter, die jetzt nicht Krypto sind, zahlst du keine Steuer.
00:07:47:00 - 00:08:17:22
Sprecher 1
Also du kannst es eigentlich wirklich lang lang rauszögern und da zählen auch StableCoins dazu. Also StableCoins sind auch keine Realisierung. Und in der Schweiz hast du halt wirklich keine Steuerpflicht auf Kurs Gewinne. Also da kannst du auch so viel rum traden wie du willst. Du zahlst zwar auf so Erträge wie Stacking Landing Airdrops bei Zufluss schon etwas, aber grundsätzlich ist es wirklich sehr sehr einfach, weil du nur am Ende des Jahres schauen musst Was hast du denn im Portfolio?
00:08:18:00 - 00:08:46:09
Sprecher 3
Ich würde sagen, wir können jetzt auf diese unterschiedlichen Länder und um die die, die die Regulatoren noch ein bisschen tiefer eingehen. Lass uns vielleicht mit starten. Da gab es ja diese Steuerreform 2022 und du warst so wie ich das in Erinnerung habe, eigentlich dem Ganzen sehr positiv gegenüber. Jetzt sind doch ein paar Jahre ins Land gegangen. Wie blickst du jetzt rückwirkend darauf?
00:08:46:14 - 00:08:53:00
Sprecher 3
Sagst du, das war der richtige Weg? Haben wir uns dann Eigentor geschossen? Wie würdest du das subsumieren?
00:08:53:01 - 00:09:16:03
Sprecher 1
Also ich war sehr positiv gegenüber Rechtssicherheit. Ja, also es war damals sehr viel, was einfach ungeklärt war, da das extrem viel Interpretationsspielraum. Es gab eigentlich keine Rechtssicherheit, deswegen war ich positiv aus Österreich, da eigentlich ein Vorreiterrolle eingenommen hat. Leider ist es dann wirklich ein bisschen hingehudelt worden, wie man so schön sagt. Also nicht zu Ende gedacht und dann schnell schnell umgesetzt noch in der Steuerreform.
00:09:16:05 - 00:09:47:22
Sprecher 1
Wenn man sich das Ganze jetzt natürlich nach ansieht, gibt es viele Szenarien, wo das Ganze dann also diese Harmonisierung mit Aktien an die Grenzen stößt und leider dann doch auch österreichische Anbieter aus meiner Sicht ein bisserl benachteiligt im internationalen Wettbewerb. Du bist jetzt das einzige Land, das auch eine Kapitalertragssteuer Abzugsverpflichtung hat für Börsen im Land. Das heißt sie müssen die Steuer für ihre Nutzer ab berechnen und dann auch korrekt abführen.
00:09:48:00 - 00:10:10:03
Sprecher 1
Und das geht natürlich super einfach. Wenn du jetzt sagst, du bist auf der österreichischen Börse, du kaufst dort und verkaufst, dann hast du eigentlich wie bei der Bank, wenn du Aktien kaufst und Aktien verkaufst. Die Bank macht das für dich und du bist fein raus. Kompliziert wird es dann, wenn du auch noch andere ausländische Börsen nutzt oder auch selbst die, also deine eigenen Wallets vielleicht ein bisschen was im Defi Bereich machst, wo die Steuer eben nicht abgeführt wird.
00:10:10:05 - 00:10:31:04
Sprecher 1
Dann hast du einerseits das Thema Du zahlst auf die österreichische Börse ein, da musst du eingeben Kaufpreis, Kaufdatum, damit die natürlich korrekt die Steuer abführen können. Andererseits musst du Gewinne Verluste auch gegenrechnen. Also wenn du dann auf der heimischen Börse für die Gewinne die Steuer abgeführt wird. Du hast aber Verluste auf der ausländischen, dann musst du das aktiv zurückfordern.
00:10:31:04 - 00:10:43:08
Sprecher 1
Das Geld mit der Steuererklärung also für gewisse Szenarien gut, ja, für jemanden, der wirklich sehr aktiv ist und sehr umtriebig ist, ist wahrscheinlich eher mehr Aufwand, als es vorher war.
00:10:43:10 - 00:11:09:12
Sprecher 2
Es ist ja eigentlich vielleicht ist das auch gar nicht jedem bewusst, der rein aus dem Aktienmarkt kommt. Aber es sind halt glaube ich zwei Besonderheiten im Kryptomarkt. Zum einen kannst du recht schwer oder ich wüsste gar nicht, ob es geht eine Aktie von einem Broker zu einem anderen Broker schicken. Wenn, dann ist das ein riesiger Aufriss. Und das zweite ist, man kann auch keine Apple Aktie gegen eine Google Aktie verkaufen.
00:11:09:14 - 00:11:30:02
Sprecher 2
Das geht halt nicht. Und im Krypto Bereich hat man halt diese Komplexität. Und wie, wie siehst du das? Hast du da war Feedback aus dem Markt wie eigentlich die Börsen mit dem umgehen. Wenn jetzt quasi Crypto Assets von einer anderen Börse oder von Tiefe auf die Exchange transferiert werden, wie gehen Sie damit um?
00:11:30:04 - 00:11:54:19
Sprecher 1
Ja, grundsätzlich sind natürlich davon auf angewiesen, dass du ihnen die Wahrheit sagst. Ja zu den Kosten und und deine Assets. Das ist jetzt grundsätzlich so implementiert bei den meisten Assets ein. Du hast dann eh schon in der Geldwäsche rechtliche Prüfung, also Mittel Nachweis oft einmal und dann zusätzlich jetzt eben auch noch einen Fragebogen zur steuerlichen Bemessungsgrundlage. Und da gibt es drei Optionen.
00:11:54:21 - 00:12:19:23
Sprecher 1
Entweder du sagst es ist Vermögen, also in Österreich hast du einen Bestandsschutz. Vor der Förderregulierung 22 ist alles, was da vor dem März 2021 gekauft hast, ist weiterhin steuerfrei. Das kannst du angeben. Dann führen sie keine Steuer für dich ab. Oder du sagst halt, ich habe es gekauft zu diesem Tag, um diesen Preis. Dann müssen sie einen quasi Check durchführen, ob das auch zirka hinkommt, was das dann den Tag wert war.
00:12:19:23 - 00:12:40:03
Sprecher 1
Ja oder du sagst, ich weiß es nicht mehr. Dann gibt es eine Fallbacklogik. Da sagen sie dann ja Anschaffungskosten. 50 % vom Kurs bei späterer Fassung, das heißt 100 % Gewinn, der dann eigentlich herangezogen wird. Und mit diesen Daten machen sie dann Abzug. Und natürlich bist schon du selbst schuld, wenn du da nicht wahrheitsgemäß angibst.
00:12:40:05 - 00:12:44:12
Sprecher 3
Und diese Information geben Sie dann wahrscheinlich auch an das Finanzamt weiter.
00:12:44:14 - 00:13:03:15
Sprecher 1
Also grundsätzlich geben Sie weiter, was du an Kapitalerträge gemacht hast über das ganze Jahr und führen das ab. Aber Sie melden jetzt nicht jede Transaktion von dir, also zumindest nicht unter dem Abzug. Ich glaube da acht Und diese neue Regulierung, da kommen wir später noch dazu. Das ist dann ein bisschen anders aus.
00:13:03:17 - 00:13:23:19
Sprecher 3
Okay, das heißt, in Österreich ist es so, wie wir gesagt haben Krypto zu Krypto steuerfrei. Siehst du da einen Vorteil für die für die Behörden zu sagen, das hat ein bisschen was an Komplexität rausgenommen? Oder ist das de facto in der Realität nicht so.
00:13:23:21 - 00:13:43:10
Sprecher 1
Alles der Faktor Nicht so, Du brauchst trotzdem die gesamte Kette deiner Transaktionen. Ob du jetzt bei der Krypto zu Krypto Transaktion eine steuerliche Realisierung hast oder erst später, ist im Endeffekt dann egal. Ja, es kann natürlich sein, dass wenn du ein ganzes Jahr lang nie was gegen Euro verkauft, sondern immer nur Krypto bleibst, dass du dieses Jahr nichts machen musst.
00:13:43:11 - 00:14:04:02
Sprecher 1
Dafür hast du dann natürlich nächstes Jahr oder dann, wenn du das machst, eine längere Kette, die du wieder erklären musst. Komplexität nimmt es nicht wirklich raus. Es verlagert sich ein bisschen ja eben zu den Dienstleistern hin, von der Person weg. Aber auch nur, wenn du halt selbst nichts irgendwo auf ausländischen Börsen oder in dieser Bereich unterwegs bist, dann bist das recht wieder.
00:14:04:04 - 00:14:28:12
Sprecher 1
Dann macht es sogar tatsächlich aus meiner Sicht doch komplexer für dich, weil teilweise die Steuer abgeführt wird. Teilweise musst du sie selbst erklären und es ist halt nicht übergreifend auf alle Assetklassen. Also es geht halt wirklich um Spot Krypto, das heißt für Bitcoin Kauf Verkauf. Wenn jetzt eine Börse ein Produkt anbietet, ja to bitcoin long oder short, dann ist das wieder Derivat und da wird die Steuer nicht abgeführt.
00:14:28:12 - 00:14:52:13
Sprecher 1
Dann musst du wieder selbst abführen. Das heißt, du kannst auf einer Börse handeln, die dem Steuerabzug unterliegt, musst aber trotzdem auf gewisse Finanzinstrumente und Trades du dort machst, selbst erklären und fällst da dann auch wieder nicht in die Kapitalertragssteuer, sondern in die Einkommenssteuer. Also da muss man schon ein bisschen aufpassen. Was sind denn das für Finanzinstrumente, die dort gehandelt werden und wo wird die Steuer abgezogen und wo muss ich selbst machen?
00:14:52:13 - 00:14:57:10
Sprecher 1
Also für den Laien Anleger aus meiner Sicht tatsächlich sogar noch komplexer geworden.
00:14:57:10 - 00:15:20:02
Sprecher 2
Teilweise gut, aber da kommt es ja dann ins Spiel. Aber da kann man dann später noch vielleicht zurück gehen. Wir gehen mal zu Deutschland weiter, wo gerade eine hitzige Diskussion über über den über den Status Quo geführt wird, der ja noch einmal als Wiederholung, das heißt in Deutschland Krypto Assets, die mehr als ein Jahr gehalten werden, sind steuerfrei.
00:15:20:04 - 00:15:24:10
Sprecher 2
Was wie, Wie läuft da die Debatte aktuell? Was beobachtest du?
00:15:24:12 - 00:15:48:21
Sprecher 1
Ja, also grundsätzlich hast du jetzt mal die zwei großen Parteien SPD und CDU, CSU ja die zwei Ansicht vertreten. Also die SPD, die das Finanzministerium über hat, hat jetzt den Haushaltsentwurf veröffentlicht und da steht mal drinnen nur in einem Absatz Krypto Asset soll mit dem Kapital Vermögen gleichgesetzt werden. Also man kann jetzt sagen österreichisches Modell. Ja, in der Teil weiß man noch gar nichts, wie das sein soll.
00:15:48:22 - 00:16:15:21
Sprecher 1
Wir warten jetzt mal auf den ersten Gesetzesentwurf, der wird wahrscheinlich der Sommerpause kommen. Dann kann man mal schauen, was da wirklich geplant ist und wie fern sich das dann auch ähnlich verhält, wie das umgesetzt hat. Und die CDU CSU sagt, es braucht eigentlich keine Änderung. Ja, das Ganze ist natürlich unter dem Schirm. Wir brauchen mehr Steuereinnahmen. Ja, kurzfristig gab da dann auch aber Hochrechnungen von von den Grünen und den Linken.
00:16:15:22 - 00:16:39:00
Sprecher 1
Ja wie viel Steuern damit durch Krypto einfach verfallen, weil es steuerfrei wird. Ja, ich bin da nicht so der Ansicht. Ich glaube, es liegt nicht an der Besteuerung, sondern einfach an dem Force ment. Ja, der Staat weiß halt nicht. Der Krypto hat also sehr sehr schwer, dass man die, die die Steuer nicht erklären, dann auch findet. Das wird sich ja jetzt ändern mit der kommenden Tag acht Regulatorik.
00:16:39:02 - 00:17:10:06
Sprecher 1
Ich glaube dafür braucht man keine Steuer Änderung Gesetzlich ja, weil im Endeffekt machst du, wenn du es wirklich so machst wie in Österreich, den Anleger, den langfristigen Anleger ist das Opfer also der, der auch wenn er zehn Jahre hält und nicht verkauft wird, nicht steuerfrei. Und eigentlich machst es wieder besser für den Spekulanten und den kurzfristigen Trader, weil der hat einen Steuersatz von 25 % Kapitalertragssteuer Zuschlag statt der Einkommenssteuer, die dann oftmals eher so 32 bis 45 % ist.
00:17:10:10 - 00:17:37:10
Sprecher 1
Gerade bei den doch Wohlhabenderen, die dann auch in solche Assets investieren. Also ich bin jetzt nicht überzeugt davon, dass man mehr Einnahmen generiert und es kann auch sein, dass es eben tatsächlich sogar verfassungswidrig wäre, in Deutschland diese Änderung vorzunehmen. Da gibt es auch hitzige Debatten, auch von der Bitcoin Community. Ja, weil die ja sagen können ich sehr viel, viel ähnlicher zu Gold als zu einer Aktie.
00:17:37:11 - 00:17:55:06
Sprecher 1
Und es gibt eben dieses Gleichheitsgrundsatz in der Verfassung, dass du gleiche oder ähnliche Wirtschaftsgüter nicht steuerlich unterschiedlich behandeln darfst. Und das ist sicher so ein riesen Knackpunkt. Das wird noch spannend, ob man da überhaupt rechtlich sich durchsetzen kann, das so zu machen.
00:17:55:08 - 00:17:58:06
Sprecher 2
Das war in Österreich kein Thematik.
00:17:58:08 - 00:18:20:00
Sprecher 1
War in Österreich keine Thematik. In Deutschland gab es tatsächlich 2013 glaube ich war das vom Verfassungsgerichtshof mal die Aussage Bitcoin ist ein sonstiges Wirtschaftsgut wie Gold. Ja, da gibt es diese Aussage. Das hat man in Österreich nie gehabt. Daher aus meiner Sicht immer noch eine Diskussionspunkt, auch in Österreich. Aber es ist halt so gekommen und jetzt ist es so die Regierung, die das damals umgesetzt, gibt es schon lange nicht mehr.
00:18:20:01 - 00:18:24:02
Sprecher 1
Das müsste man noch mal völlig von vorne aufrollen. Das was.
00:18:24:04 - 00:18:35:18
Sprecher 3
Wenn man diesen Gedanken aufgreifen, wäre das in der Praxis eigentlich umsetzbar? Zu sagen, man behandelt unterschiedliche Krypto Assets unterschiedlich?
00:18:35:20 - 00:19:01:10
Sprecher 1
Absolut. Also musst du ja auch jetzt schon. Ja, also du hast ja auch die Technologie Neutralität ja, also es ist jetzt ein Krypto Asset ist jetzt ein Token oder irgendwas, was auf einer Blockchain läuft. Wenn man jetzt mal so ganz umschlagsmäßig definiert, ja, gibt es bessere Definitionen, aber das verstehen wir unter dem Krypto Asset. Was aber dann Das wirtschaftliche Recht hinter diesem Token oder Coin ist, das unterscheidet sich ja jetzt auch schon.
00:19:01:11 - 00:19:23:23
Sprecher 1
Also du hast Bitcoin. Solana so, ich sag mal so digital commodities. Ja, das ist eigentlich so, das lebt nur in der digitalen Welt. Der Nutzen ist halt von A nach B zu transferieren bzw Gebühren damit zu zahlen, damit du die Blockchain nutzen kannst. Ja, das hat es überhaupt keinen Konnex zu irgendwas in der physischen echten Welt. Dann hast du aber andere Sachen wie Utility Token.
00:19:24:00 - 00:19:46:09
Sprecher 1
Ja ich sage mal die ganzen Exchange Coins und BNB oder? Das heißt ja, den kannst du bei einer Börse einsetzen, um Gebühren reduction zu bekommen. Das heißt, da hast du schon mal so diesen Konnex sind die zumindest zu einem Anbieter, bist aber immer noch in diesem System und dann hast du die Referenz Token, also wie Gold, also den Gold Token.
00:19:46:12 - 00:20:05:08
Sprecher 1
Da hast du in der echten Welt vielleicht echt Gold drin liegen und du hast das Recht über den Token, dass dieses Gold dir gehört. Genauso bei Aktien gibt es inzwischen auch schon Aktien. Das musst du natürlich steuerlich so behandeln, wie das Wirtschaftsgut dahinter ist und nicht, ob das jetzt auf der Blockchain ist oder bei deinem Depot Bank liegt.
00:20:05:10 - 00:20:40:04
Sprecher 2
Diese diese diese Trennung zwischen Kryptowährungen, wie sie oft genannt wird und und den den Asset Back Tokens, das heißt wo eigentlich Acts oder traditionelle Finanzinstrumente dahinter sind. Ich glaube, das ist, dass es recht klar, weil quasi die Finanzinstrumente recht klar definiert sind innerhalb von crypto Assets, dass du dir hast. Ja, wenn man dann schon da muss man schon sagen, man muss schon tiefer in Krypto sein, um diese Unterschiede rauszukramen Und dann ist immer die Frage, wo ist dann wirklich die, die die Trennlinie ja.
00:20:40:06 - 00:20:44:03
Sprecher 1
Dann auch pro Land natürlich. Also das eine Land kann so sehen oder das andere Land ist vielleicht der anders.
00:20:44:06 - 00:20:51:14
Sprecher 2
Das das ist das stelle ich mir schon als Herausforderung da Bitcoin an sich ja.
00:20:51:16 - 00:21:08:21
Sprecher 1
Jetzt hast du ja zumindest mit der Mica auch ein bisschen die Pflicht, dass der Whitepaper veröffentlicht wird. Ein Launch hast du schon, mit der Grundlage, dass du verstehst, was auch die Rechte sind hinter diesem Token. Dann kannst du diese wirtschaftliche Klassifizierung besser machen. Aber wenn man sich ehrlich sind Weltweit kann jeder immer noch irgendein Token machen und jeder kann ihn kaufen.
00:21:08:22 - 00:21:28:00
Sprecher 1
Und auch wenn ich es in Österreich oder Deutschland steuerpflichtig bin, kann ich ein Token kaufen, den jemand in Thailand emittiert hat und da gibt es dann kein Paper dazu. Und da muss ich halt selbst wahrscheinlich schauen, was ist denn das Wirtschaftliche hinter diesem Token und das richtig besteuern? Das ist eigentlich dem Privatanleger fast nicht zu bar.
00:21:28:01 - 00:21:54:00
Sprecher 3
Ich meine, man kann ja schon noch den Punkt machen, dass es gewisse Krypto Assets gibt, die wahrscheinlich vom Prinzip her ökonomisch gesehen auch viel näher an einer Aktie sind, wo ein Geschäftsmodell dahintersteht. Vielleicht gibt es sogar so was ähnliches wie Dividendenzahlungen etc.. Also ich ich denke, da kann man schon irgendwo sagen, ja, vielleicht ist das tatsächlich wirklich etwas näher an einer Aktie als ein Bitcoin, ohne Frage ja.
00:21:54:01 - 00:22:16:12
Sprecher 1
Die Frage ist, wie du die Definition und die die Linie ziehst. Also hast du natürlich schon. Also wenn es einen Token raus gibt, der Dividenden zahlt, dann bist du ja schon quasi Wertpapier ähnlich und wirst doch so eingestuft und würde es auch unter reguliert werden und nicht unter Mica. Das heißt, da bist du ja schon bei der Finanzmarktaufsicht generell potenziell haftbar, wenn du es ausgibst, ohne dass du die Freigabe hast.
00:22:16:14 - 00:22:36:13
Sprecher 1
Jetzt gibt es natürlich so coole Modelle wie jetzt mal Hyperlink, wie zum Beispiel die das ja indirekt machen. Das heißt, die zahlen jetzt keine Dividende, sondern ich mache ein Beipack und dadurch wird einfach der Token mehr wert und somit profitierst du wieder. Und wirtschaftlich kommt das ähnlich heraus, ist aber dann doch wieder eben jetzt keine Dividende, wo das oder sowas ein.
00:22:36:13 - 00:22:51:00
Sprecher 1
Also eigentlich bräuchtest du wirklich einen Public Ledger, wo halt draufsteht. Dieser Token ist wirtschaftlich in unserem Land so und so einzuordnen. Da kommt aber keiner nach, glaube ich. So viele neue Token wie es gibt. Klar.
00:22:51:02 - 00:22:55:07
Sprecher 3
Darum meine Frage ist das praktikabel der überhaupt irgendwo eine Trennung zu machen?
00:22:55:08 - 00:23:00:16
Sprecher 2
Also was ist Dividende wenn man so an.
00:23:00:18 - 00:23:06:20
Sprecher 2
Ethereum schüttet 50 % an die Stake aus von den IS? Ist das Dividende.
00:23:06:22 - 00:23:11:15
Sprecher 1
Oder Transaktionsgebühren, weil du tatsächlich selbst betreibst? Ja.
00:23:11:17 - 00:23:23:04
Sprecher 2
Man müsste eigentlich jedes einzelne Assets individuell beurteilen und da fehlt mir irgendwie ein bisschen die Fantasie, dass das bei den Steuerbehörden umsetzbar ist.
00:23:23:06 - 00:23:46:19
Sprecher 1
Also es gibt natürlich schon so Meinungen, die jetzt auch Steuerberater etc. Experten vertreten und uns wahrscheinlich in 98 % ist es sehr, sehr eindeutig, dass das jetzt sehr wahrscheinlich so gesehen wird. Aber die hundertProzentige Rechtssicherheit in dem Moment, wo du deine Steuererklärung machst, hast du meistens nicht. Ja, was aber auch wieder heißt, du hast einen gewissen Interpretationsspielraum, wo er erstmal jemand das Gegenteil vor Gericht durchsetzen muss.
00:23:46:19 - 00:24:15:15
Sprecher 1
Und ich denke, wir werden in Zukunft auch noch viele Fälle sehen, wo dann wirklich es heißt Anleger gegen BMF vor dem Gericht, wenn es mal um Summen geht, wo es sich auszahlt, dass man das auch durchsetzt. Und gerade wenn es jetzt in Deutschland um das Thema Halte frist geht, wird wahrscheinlich schon ein paar geben, die die Assets in Millionenvermögen haben, die dann sagen naja, diesen diese Verfassungswidrigkeit, die würde ich mir gerne mal gegen das Finanzamt aus kämpfen vor dem bis zum Hals Gericht.
00:24:15:15 - 00:24:16:19
Sprecher 1
Weil da geht es nur um viel Geld.
00:24:16:23 - 00:24:29:13
Sprecher 3
Ist ja vorprogrammiert, dass es da irgendwo eine Sammelklage gegen geben wird, oder? Da werden sich Interessensgemeinschaften zusammenschließen und dann gemeinsam vorgehen.
00:24:29:15 - 00:24:44:02
Sprecher 1
Ja, also wird spannend. Ich glaube, dass es nicht so schnell zu kurzfristigen Steuereinnahmen führen wird, sondern wahrscheinlich sogar wieder viel mehr zu Ausgaben aufseiten der Bürokratie. Also leider nicht wirklich zweckgemäß, was da geplant ist.
00:24:44:04 - 00:25:10:13
Sprecher 2
Ich stelle mir gerade österreichisches Gericht vor, das Sitzungen hat und beurteilt, ob Unisono oder Hyperlink wird, eine Aktie oder ein Wirtschaftsgut ist oder deutsches. Entschuldigung, in dem Fall deutsches Gericht. Naja, stelle ich mir schwierig vor, aber wer weiß was da kommt ist was ist das so der Zeitrahmen, der da überhaupt möglich ist für eine Änderung in Deutschland? Weißt du das?
00:25:10:15 - 00:25:39:11
Sprecher 1
Angepeilt ist der erste erst 27, ja also das ist tatsächlich wirklich mit Jahreswechsel dann schon in Kraft tritt sehe ich als sehr sportlich an, also wir haben ja noch nicht mal einen Gesetzesentwurf, der wird nicht irgendwann mal, ich schätze mal das Thema Oktober kommen. Dann hast du die ganze rechtliche Einspruch Ebene. Dann hast du immer noch die Möglichkeit, dass die CDU CSU sagt machen wir nicht, weil im Endeffekt brauchst du natürlich die Zustimmung der Mehrheit und dann kommt das und dann ist die Frage natürlich, wie es ausgestaltet.
00:25:39:11 - 00:26:03:20
Sprecher 1
Wenn man jetzt einfach mal sagen österreichisches Modell, ja, dann wirst du zwar vielleicht das soweit umsetzen, aber den Kapitalertragssteuer Abzug, die Verpflichtung für die Börsen, das kannst du dir ja nicht zumuten, dass du deine Lösung haben bis Ende des Jahres. Das in Österreich hat also zwei Jahre Übergangsfrist, dann hast du diesen zwei Jahren wieder zwei ist die Kapitalertragssteuer keine Halte Frist aber wieder die Erklärung spflicht beim Anleger selbst.
00:26:03:21 - 00:26:21:18
Sprecher 1
Ja, also das auch denen dann wieder zu erklären, was jetzt zu machen haben und was sich geändert hat für jemanden, der in keinster Weise xperte ist, super spannend. Und dann eben auch noch. Vielleicht verstärkt das mit den Daten von da gar. Also das werden sicher zwei spannende Jahre, wenn es so eine Änderung kommt.
00:26:21:20 - 00:26:45:06
Sprecher 3
Ich frage mich jetzt noch eine Geschichte. Also als österreichischer Bürger, als Deutscher muss ich ja nicht zwangsweise zwangsweise auf einer deutschen und österreichischen Börse handeln. Ich kann ja überall anders hingehen. Wenn ich jetzt sage, ich möchte zumindest eine Micro regulierte Börse haben, dann habe ich auch unterschiedliche Möglichkeiten. Alleine in Europa gibt es unterschiedliche steuerliche Regulations oder regulatorische Frameworks.
00:26:45:10 - 00:27:04:18
Sprecher 3
Das heißt, ich kann ja sowieso wahrscheinlich diese in meinem eigenen Land auferlegten Regeln etwas umgehen, indem ich mir halt einfach eine Börse suche, die das für ihre jeweilige Jurisdiktion dann konform macht, was mir aber wieder zuträglich entgegenkommt.
00:27:04:20 - 00:27:11:22
Sprecher 1
Also du kannst deine Regeln in dem Land nicht umgehen, wenn du steuerpflichtig bist deinem Land und das ist dort, wo du deinen Hauptwohnsitz, deinen Lebensmittelpunkt.
00:27:12:00 - 00:27:12:18
Sprecher 3
Das klar, ja.
00:27:12:21 - 00:27:33:19
Sprecher 1
Aber du kannst natürlich jetzt sowas wie den Kapitalertragssteuer Abzug zum Beispiel umgehen, wenn du sagst, die Liquiditätseinschränkung gefällt mir nicht, weil wenn die jetzt sieben und 20:00 5 % auf meine Gewinne einbehalten bis Ende des Jahres und dann abführen, dann habe ich ja das Geld nicht zur Verfügung zum weiter handeln. Darum verkaufe ich vielleicht nicht auf einer inländischen Börse, dann kann ich dort traden, StableCoins bleiben.
00:27:33:19 - 00:27:52:05
Sprecher 1
Und so weiter. Aber irgendwann, wenn ich sage jetzt geht's ums Essen, transferiert die Assets auf eine, die halt nicht in Deutschland oder Österreich die Lizenz hat und nicht richtig ist und kriegt mein Geld raus, Macht die Steuererklärung selbst. Habe aber dann eben eineinhalb Jahre gewonnen wurde Liquidität weiterhin bei mir bleibt. Also das kann man durchaus machen.
00:27:52:07 - 00:27:57:02
Sprecher 2
Und das ist aktuell nur in Österreich so, diese Kapital.
00:27:57:04 - 00:28:00:01
Sprecher 1
Gibt es doch keinem anderen Land, der Welt.
00:28:00:03 - 00:28:03:05
Sprecher 2
Der Welt.
00:28:03:07 - 00:28:09:02
Sprecher 3
Gibt es denn außerhalb von Europa irgendwo Steuermodelle, wo du sagst.
00:28:09:04 - 00:28:21:10
Sprecher 3
Die haben vielleicht irgendwo einen gewissen Anklang gefunden, die außerhalb des Dachraums mehr und mehr irgendwie adoptiert werden, weil sie gewisse Vorteile haben gegenüber unseren.
00:28:21:12 - 00:28:43:21
Sprecher 1
Also es ist wirklich alles sehr, sehr ähnlich zu eben diesen drei Modellen, die wir im Dachraum haben. Also du hast so einen Fix Steuersatz auf Krypto zwischen 15 und 30 % in den meisten Ländern. Dann hast du auch manchmal so gute steuerfrei wie zum Beispiel in Frankreich oder in Spanien dann halt wieder nicht. Da ist wieder jede Transaktion eine Realisierung.
00:28:43:23 - 00:29:12:20
Sprecher 1
Vermögenssteuer dann in den Niederlanden zum Beispiel. Also du hast wirklich eigentlich überall so ein bisschen leichte Abwandlung in den USA zum Beispiel nach einem Jahr nicht steuerfrei, aber reduzierte Steuer. Also irgendwie so mit mit Haltefristen Körper zu Krypto oder auch Erträge die bei Zufluss häufig die sind oder auch nicht. Du hast diesen Baukasten aus 100 verschiedenen Teilen und damit kannst du wahrscheinlich die meisten Steuer Frameworks nachbauen, zumindest 99 %.
00:29:12:22 - 00:29:23:06
Sprecher 3
Ich glaube, du hast ja eingangs gesagt, ihr habt diese Frameworks für über 30 Länder nachgebaut, ne? Wie aufwendig ist so was?
00:29:23:08 - 00:29:50:00
Sprecher 1
Schon sehr aufwendig. Also du brauchst eigentlich in jedem Land auf einen Partner eine Steuerkanzlei, die auf das Thema spezialisiert ist, weil es natürlich extrem oft und auch irgendwelche Cases geht. Also Landing Liquidity, Pool, Mining, NFTs, Play to Earn Games, wie auch immer. Und du willst natürlich alles abdecken und dann hast du dann oft einfach auch diese Cases, wo es einfach keine klare Regulierung gibt.
00:29:50:00 - 00:30:16:09
Sprecher 1
Also das wurde halt einfach, da gibt es keine Gesetzestexte, gibt es kein Statement vom BMF, da musst du Interpretation sie selbst suchen. Ja und die muss halt so lange vertreten, bis irgendwie das Gegenteil mal entschieden wird vor Gericht. Oder es kommt zu einer Gesetzesänderung. Und da braucht es natürlich in der Partner, in dem jeweiligen Land, der halt sagt, wir sehen das so, weil vor zehn Jahren sehr ähnlich, bei Gold gab es das und das Ja und ja.
00:30:16:10 - 00:30:37:11
Sprecher 1
Also du gehst eigentlich wirklich mit einem Partner in jedem Land rein und musst du natürlich auch Date halten. Also dann so Quartals mäßige Check ins bzw eine Direct line, wenn es irgendwie zu Diskussionen kommt wie es in Deutschland ja, dass man da immer auch vorne dabei ist. Also es ist schon aufwendig, aber natürlich, wenn du mal in einem Land drin bist, dann ist schon ein gewisser Login Effekt auch.
00:30:37:12 - 00:31:01:17
Sprecher 1
Und für uns war es damals ein sehr großes Thema, warum wir so viele Länder brauchen, obwohl wir trotzdem noch 80 % unseres Geschäfts in Dachau machen, ist natürlich auch diese ganzen großen Börsen, mit denen wir gepaart mit sind, also bei der EU zum Beispiel mit Panda etc. nicht in einem Land sind, sondern meistens gleich in 30 und die wollen natürlich eine Lösung für alle ihre Kunden und nicht nur für die in Deutschland oder in Österreich.
00:31:01:18 - 00:31:09:14
Sprecher 1
Und deswegen musst du als Anbieter wie wir das eben auch in vielen Ländern anbieten, was natürlich dann mit ein bisschen Locken gegenüber den Mitbewerber ist.
00:31:09:16 - 00:31:14:17
Sprecher 2
In Europa sei es ja aktuell Marktführer, oder?
00:31:14:19 - 00:31:39:10
Sprecher 1
Soweit wir wissen ja, es ist immer die Frage, welche Metrik es gibt. Eigentlich einen größeren Mitbewerber noch das Tracking aus Deutschland, die da im Segment mitmischen, die gibt es schon seit 2012, glaube ich. Steh Provider überhaupt. Und dann gibt es noch einen Aus aus UCca, die auch ein bisschen Marktanteil haben und dann gibt es auch ein paar kleinere Lokale, die halt nur Spanien machen oder nur Frankreich oder nur Schweden.
00:31:39:11 - 00:32:02:00
Sprecher 1
Ja, die sind dann wahrscheinlich auch vom Umsatz her sich wahrscheinlich sechsstellige. Ja, ja, ist jetzt nicht. Also für uns gibt es nicht zwei größere Mitbewerber noch, aber man muss es auch kein Monopol sein. Ich glaube der Markt ist groß genug und gerade mit dem regulatorischen vor das die nächsten Jahre kommt, sind wir sehr, sehr gut positioniert mit den ganzen Partnerschaft.
00:32:02:00 - 00:32:10:17
Sprecher 1
Dass wir sehr viel von diesem neuen Kunden, die jetzt plötzlich draufkommen, ob ich muss ja meine Steuern holen, dann wieder abgreifen können.
00:32:10:19 - 00:32:14:17
Sprecher 2
Asien oder USA ist das ein Thema bei euch oder.
00:32:14:19 - 00:32:40:05
Sprecher 1
Haben wir uns angesehen? USA war ein Riesenthema auch bei unserer Series A Finanzierungsrunde, wo es geheißen hat, internationale Expansion haben dann aber damals schon gesehen sehr, sehr schwierig, weil da gibt es auch Mitbewerber in den USA, die das mit dem zehnfachen Kapital machen, was da bei uns in Europa einfach auch nicht aufstellen kannst, haben uns dann entschieden Jeder Euro, den wir investieren, ist besser investiert in Europa.
00:32:40:06 - 00:33:02:17
Sprecher 1
Da ist noch sehr viel mehr Potenzial. Sind jetzt sehr, sehr, sehr froh, dass wir das gemacht haben. Weil in den USA gab es dann vor einem Jahr eine Gesetzesänderung, das sogenannte Reporting, das jetzt die Börsen dazu zwingt, die Daten ans Finanzamt zu übermitteln, und zwar so Granulat, dass die gar nicht mehr die Daten brauchen vom Bürger. Ja, das heißt, diese ganze Krypto Steuer Tools, die die USA haben.
00:33:02:17 - 00:33:30:02
Sprecher 1
Dann ist der gesamte Markt eingebrochen mit einer Gesetzesänderungen. Da hat es den Vorteil, gleich großer Markt, eine Gesetzeslage wie Europa, wo wir 48 verschiedene haben. Aber wenn sich eines ändert, kann der gesamte Markt auf einmal wegbrechen. Das ist halt bei uns jetzt die Gefahr nicht da. Und Asien hast du zwei, drei Länder Japan, Südkorea, die die schon klare Regulatorik haben für Krypto Besteuerung, aber sonst nirgends.
00:33:30:04 - 00:33:42:18
Sprecher 1
Also das ist einfach noch ein bisschen zu früh vielleicht. Die sind damit regulatorik immer ein bisschen hinten nach. Die machen zuerst Innovation. Wir sind in Europa natürlich in der Vorreiter. Darum für uns der spannendste Markt.
00:33:42:20 - 00:34:06:16
Sprecher 3
Sagt das Thema Steuern ist ja für die Leute, die aus cashen wollen, irgendwie so das vorrangige Thema, dass man irgendwie als allererstes denkt, das Thema wo glaube ich nicht so viel. In erster Instanz dran denken ist das Thema Mittel Herkunftsnachweis. Steuer abführen ist schön und gut, aber wenn du die Kohle nicht rausbekommst, nicht auf eine Bank überweisen kannst, hilft dir das ganze auch nicht wirklich.
00:34:06:16 - 00:34:21:07
Sprecher 3
Was ihr habt da ja hast du ganz ganz am Anfang gesagt, der jetzt auch ein neues Produkt gemacht zu dem Thema. Vielleicht sagt da noch ein bisschen was dazu, weil das ist ja auch ein ein Thema, was für Anleger eine ziemliche Komplexität mit sich bringt. Ja.
00:34:21:09 - 00:34:47:10
Sprecher 1
Ja, auch wieder aus der Problematik. Tatsächlich. Also wenn man mal versucht einen größeren Betrag und das heißt Großes, war es wirklich ab 10.000 € ja bislang oft schon auf die eigene Hausbank und das kommt aus Kryptoerträgen. Das mal deinem Bankbetreuer verständlich zu machen, wenn sich damit Krypto nicht auskennt. Also ich habe da wirklich viel Runden gezogen, bis man dann auch verstanden hat, was braucht denn deren Dokumentation?
00:34:47:14 - 00:35:13:03
Sprecher 1
Weil die Bank muss ja auch ihr eigenes Risiko einfach absichern, dass das halt nicht irgendwelche dubiosen Mittel sind, die da eingezahlt werden, sondern dass das alles passt. Und genau diese Dokumentation bereitzustellen war so ein bisschen die die Frage wie kann man das effizient machen? Weil wer schon mal gemacht hat, kennt das vielleicht. Da gibt es dann so zehn zwölf Support Schleifen hin und her und Screenshots von da und DSV Download von da.
00:35:13:04 - 00:35:32:12
Sprecher 1
Und irgendwann mal sagt der Banker dann ja okay, weil du so ein guter Kunde von uns bist, machen wir mal, aber bitte zahlt gut und nicht bei bei uns. Ja oder es geht generell nicht. Ja, jetzt haben wir gesehen, gerade in den letzten Jahren, dass die Banken doch sehen, das ist größer als gedacht und wir verlieren dadurch einige Kunden, wenn wir das Geld nicht annehmen können.
00:35:32:15 - 00:35:53:23
Sprecher 1
Die gehen dann zu irgendwelchen Obanken oder was auch immer. Wir müssen da was machen und haben das dann eben auch gemeinsam mit den Compliance Abteilungen von von größeren Krypto Börsen, aber auch Banken entwickelt, um einen Bericht zu haben, wo all das drin ist, was der Compliance Beauftragte sehen will. Du hast ja nicht nur bei Banken, hast ja auch erst beim Übertrag von einer Krypto auf die nächste.
00:35:54:02 - 00:36:15:17
Sprecher 1
Also wer das jetzt schon mal gemacht hat, wirst du jetzt auch der Travel auch immer gefragt gehört das wolle der ist das wohl von einer Börse und dann natürlich auch Mittel Herkunftsnachweis und das wird jetzt nächstes Jahr noch strenger mit der nächsten weiteren der Anti Geldwäsche Richtlinie, wo diese Schwelle für Krypto auf 1.000 € runtergesetzt wird. Also alles über 1000 braucht diesen erweiterten Mittel.
00:36:15:19 - 00:36:26:02
Sprecher 1
Herkunftsnachweis also ja, ein bisschen zu viel Kontrolle. Muss schon sagen. Aber für uns ist natürlich jetzt wahrscheinlich dann.
00:36:26:04 - 00:36:30:13
Sprecher 2
Was bedeutet das jetzt genau, was muss danach gewesen werden?
00:36:30:15 - 00:36:57:08
Sprecher 1
Also du hast eigentlich zwei Teile davon. Du hast einerseits mal wie ist denn dein Geld geflossen, seit du in Krypto bist, also die erste Einzahlung von Euro auf den Broker, wo du deine ersten Bitcoin gekauft hast? Und was ist dann alles passiert? Also Fluss sowohl im dezentralen, auch als zentralen Bereich. Also du hast das jetzt von dem Broker auf deine Wallet transferiert, dort hast du ein tiefer was gemacht, dann hast du auf eine andere Börse eingezahlt, dass das Gegeneinander das Asset dort wieder ausgezahlt.
00:36:57:08 - 00:37:21:00
Sprecher 1
Und jetzt habe ich diese eine Transaktion, die ich auszahlen möchte. Ja, dann brauchst du den Mittel Herkunfts sozusagen von dieser einen Transaktion. Du musst nicht alles offen legen, sondern du willst ja eigentlich nur wie hat sich denn dieses Vermögen zusammengesetzt? Und das zweite ist natürlich dann und das machen wir dann nicht mehr, woher kamen denn diese Euro, die du damals eingezahlt hast auf die Krypto Börse?
00:37:21:01 - 00:37:27:13
Sprecher 1
Also da brauchst er dann Einkommensnachweis, Immobilienverkauf wie auch immer. Ja.
00:37:27:15 - 00:37:39:17
Sprecher 2
Das muss Lagen aufweisen. Das heißt wenn. Wenn ich. Wenn ich 10.000 € von meiner Bank in Krypto transferieren und dann kommt es wieder zurück, vielleicht mehr oder vielleicht weniger, muss ich trotzdem die 10.000 € noch mal nachweisen?
00:37:39:18 - 00:37:53:02
Sprecher 1
Wir sagen also, Du hast immer ein Profil bei deiner Bank? Ja, Wenn das Sehen das Neue für dich nicht viel sind, dann wirst du vielleicht nachfragt. Aber wenn. Wenn du jetzt sagst, du verdienst 2000 netto im Monat, dann wirst du sicher gefragt nach passt das zusammen?
00:37:53:04 - 00:38:10:00
Sprecher 2
Aber arbeitet ihr dann hier für diesen Mittel? Herkunftsnachweis auch mit diesen Forensik Tools wie schnell ISIS etc. zusammen? Weil es geht ja auch darum theoretisch wenn es um Terrorismus Finanzierung geht. Das Geld geht irgendwo an dubiose Adressen.
00:38:10:01 - 00:38:30:16
Sprecher 1
Du hast du wieder zwei, sage ich mal Betrachtungsweisen. Das eine ist auf die Person und den Fluss, der der der Mieter. Ja und das andere sind die Mieter selbst. Sind die schmutzig? Ja. Also kamen die könnte ich da gekauft habe aus dem Darknet von Ransomware. Wie auch immer, das ist etwas, was wir nicht überprüfen. Also, wir sagen wirklich.
00:38:30:17 - 00:38:50:19
Sprecher 1
Du hast deine Börsen, dass deine Wallets. Du zeigst uns genau, wie sind deine Mittel geflossen, damit du zu deinem aktuellen Vermögen gekommen bist, dass du jetzt einzahlen möchtest, auf die Bank oder auf die Börse. Und dann gibt es gesagt, dass der Channel Assist, wie auch immer die halt dieses neue Transaktion machen, die das Asset überprüfen. Ja, war das irgendwo in der Mixer?
00:38:50:20 - 00:39:00:04
Sprecher 1
War das irgendwo da drinnen Und da nutzen wir tatsächlich auch eine Partnerschaft, ja deren, um diesen Check dann noch zusätzlich durchzuführen.
00:39:00:06 - 00:39:23:10
Sprecher 2
Das heißt, wenn du das jetzt noch mal durch denke, das heißt wenn wenn jetzt Geld in die Krypto Sphäre fließt, da wird über Jahre hinweg ganz viel gemacht. Das können sie alles lückenlos sozusagen aufdröseln und aufarbeiten und dann ist einfach nur klar okay, so ist das Vermögen entstanden, aber nicht, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Und Anführungszeichen Genau.
00:39:23:11 - 00:39:47:12
Sprecher 1
Also du hast ja schon welche Börsen waren involviert, welche Wallet waren. Es ist ja immer so, du musst halt schauen, dass du beweist, du bist 100 % grün. Ja und was wird was? Der Ausweis ist halt, wenn es zum Beispiel irgendeine Wallet involviert war, ja dann brauchst du da irgendwie auch noch natürlich zusätzlich eine Evaluierung dieser Wallet. War die irgendwie in Kontakt mit dubiosen Sachen?
00:39:47:14 - 00:40:02:13
Sprecher 1
Wenn du jetzt auf regulierten Börsen unterwegs warst, also das von der Bank eingezahlt auf einmal gelegt wird, die Börse dann auf die andere Person, wird das wieder ausgezahlt, dann braucht es diesen journalistisch check nicht zusätzlich. Ja dann braucht es nur den Mittel Fluss von Bank zu Börse, zu Börse, zu Bank.
00:40:02:15 - 00:40:11:16
Sprecher 2
Also im Endeffekt ist das technologisch die gleiche Basis wie das, was ihr dann für die für den Steuerreport macht, oder? Im Endeffekt genau.
00:40:11:16 - 00:40:42:12
Sprecher 1
Also wir haben eigentlich zwei große Segmente unserer Software. Das eine ist die Datenaggregierung, also wir haben 750 verschiedene Schnittstellen zu Börsen, Broker, Plattformen und auch Anschein. Also wir haben auch Archive Notes von vielen großen Blockchains, die wir selbst betreiben, dass wir die Daten auslesen und harmonisieren auf einen Datensatz und dann eben auch anreichern mit historischen Preisdaten, wirtschaftlicher Klassifizierung und dann hinten raus, was dort einerseits den Steuerbericht, also das Steuerframework pro Land, das halt auf Basis der Transaktion Historie dann angewandt wird.
00:40:42:14 - 00:40:55:20
Sprecher 1
Oder du hast dann auch die Aufbereitung für den Mittel. Herkunftsnachweis sind zwei unterschiedliche Empfänger, sage ich mal der documenta, die unterschiedliche Sachen sehen wollen. Aber die Daten Grundlage ist eigentlich die gleiche.
00:40:55:22 - 00:41:27:14
Sprecher 3
Weil jetzt das Wort Datengrundlage verwendet hast. Das ist ja eigentlich jetzt auch für für Themen wie Steuern, Mittel, Herkunftsnachweis, das Charmante, das ja auf der Blockchain alles dokumentiert ist und auch nicht rückwirkend verändert werden kann, Die Thematik, die daraus natürlich aber auch entsteht, ist, diese Überfülle an Daten, die auch auszuwerten sind. Gerade halt, weil diese Technologie es zulässt, dass sehr schnell gehandelt werden kann.
00:41:27:15 - 00:42:02:16
Sprecher 3
Ja, und das ist ja die große Herausforderung wahrscheinlich für die Behörden, mit all diesen Daten zurande zu kommen. Jetzt seid ihr, sage ich mal, so eine Art Mittelmeer, wenn man so will. Ihr bietet einen Mehrwert für den Endkunden, Aber ihr bietet ja auch einen Mehrwert für die Behörde, die sage ich mal ja, damit dann vielleicht ein bisschen einfacher umgehen kann, weil ihr das schon ausgewertet habt, weil ihr es vorbereitet habt etc. Vielleicht dieses Thema nur noch mal ganz kurz aufzugreifen.
00:42:02:18 - 00:42:23:00
Sprecher 3
Was können hier Behörden machen, um in Zukunft mit dieser schieren Fülle an Informationen besser umgehen zu können? Und vielleicht auch was für Rollenspielen? Da neue Regulatorien wie zum Beispiel Dark acht, wo wir jetzt vielleicht gleich dazu kommen, aber auch in der Auswertung.
00:42:23:02 - 00:42:49:06
Sprecher 1
Ja, was können sie machen, Was wir auch machen können, sie anwenden ist halt bei der Behörde dann oft einmal nicht so leicht, dass man dann nutzen darf zum Beispiel. Also du hast ja sehr, sehr, sehr sensible Daten, ist ja ein Riesenthema, gerade auch bei den Krypto Daten noch mal ein Level höher. Also Frankreich hat man da mitbekommen, wo dann auch irgendwann Beamter des Finanzministeriums Daten verkauft hat und dann wurden die Leute überfallen, weil genau gewusst wurde, wer hat denn wie viel auf seiner Wallet liegen.
00:42:49:09 - 00:43:24:22
Sprecher 1
Das ist natürlich die Downside von von diesem, von dieser ganzen Transparenz. Daher sind auch sehr eingeschränkt, was sie da nutzen können. Aber grundsätzlich müssen sie technologisch aufrüsten, damit sie mit dieser Daten Vielfalt dann einfach auch klarkommen. Sie haben genauso wie du auch die Daten und die oft Scheindaten. Die Behörden gehen dann oft mit der Sammelauskunft, ersuchen auch auf die Börsen los und sagen so, wir hätten gerne die letzten zehn Jahre historische Daten von den Nutzern xy, bitcoin.de oder bekannteste Fall, die jetzt schon zweimal Daten geliefert haben in Deutschland.
00:43:24:22 - 00:43:54:09
Sprecher 1
Ja, damit starten Sie mal, das waren jetzt nicht so viele, weil es 8000 Fälle richtet auf mindestens 50.000 Transaktionsvolumen, also so die die großen Fische sozusagen. Und dann das Ganze angereichert über ohnehin Daten. Das müssen Sie sich interpretieren. Da nutzen Sie dann Tools, wie schnell es ist, die oder auch uns. Ja, also auch wir haben so Analytics Codes für Behörden, die jetzt dann diese Daten, die sie von Börsen bekommen, auswerten können.
00:43:54:11 - 00:44:29:07
Sprecher 1
Und du hast das angesprochen. Starten wir gleich rein. Tag acht ist das nächste große Ding, also die Directive Corporation, also die die Amtshilfe Richtlinie, die sich jetzt auf die achte Erweiterung stürzt mit Krypto. Und das heißt ganz grob zusammengefasst seit 1. Januar 26 ist in Kraft, müssen auch Krypto Börsen Daten Nummer und natürlich die Transaktionsdaten ihre Nutzer sammeln und dann nächstes Jahr an die heimischen Behörden übermitteln.
00:44:29:08 - 00:45:03:07
Sprecher 1
Und die heimischen Behörden müssen diese Daten dann mit den ausländischen Behörden teilen. Also Beispiel Börse meldet alle Nutzerdaten, die über Sie Daten, aber auch Transaktionsdaten an das BMW in Österreich. Und die schauen sich dann an Deutsche, Schweizer, USA wo auch immer und teilen dann diese Daten mit den Behörden dort und natürlich umgekehrt. Also auch wenn du jetzt als Österreich oder Deutsch auf einer Börse unterwegs bist, die halt keine Lizenz hat in deinem Land, werden sie die Daten mit den heimischen Behörden dort teilen, also Frankreich zum Beispiel und die teilen dann mit den deutschen Behörden.
00:45:03:09 - 00:45:08:13
Sprecher 1
Und da sind wir dann natürlich nicht bei 1000 Datensätzen, sondern da sind wir dann bei Millionen Datensätzen.
00:45:08:15 - 00:45:13:15
Sprecher 3
Ist im Prinzip dann aber sehr ähnlich zu dem, was du beschrieben hast, was in den USA passiert ist, oder.
00:45:13:21 - 00:45:34:10
Sprecher 1
Genau korrekt gibt es auch schon ein paar Länder, die das schon länger haben. Spanien zum Beispiel hat auch schon seit 2024, dass die heimischen Börsen diese Daten melden müssen. Jetzt ist es halt international. Also das ist auf der Bühne sind 70 Staaten, die sich da schon schon bekannt haben, unter anderem auch die Inselstaaten. Also so kämen Allianz ja Schellen, die oftmals dann auch.
00:45:34:11 - 00:45:41:15
Sprecher 1
Die Sitze waren von einer größeren Börsen. Ja, die sind auch dabei, also auch die werden melden.
00:45:41:17 - 00:46:06:00
Sprecher 2
Ich meine, das ist ja dann richtig Big Big Data Verarbeitung. Jetzt hört man immer wieder okay, Steuerbehörden waren zumindest in den letzten Jahren komplett überfordert mit diesen Transaktionsvolumen von Einzel kunden. Jetzt sind solche Tools wie wir helfen den Behörden massiv. Aber das ist ja noch ein ganz anderes Level, weil es ja per se einmal alles.
00:46:06:01 - 00:46:31:18
Sprecher 1
Da geht es um Massenmord im ersten Schritt. Das müsste mal aus diesen Millionen Datensätzen mal die rausfiltern muss ich sagen, das auch interessant da Ressourcen darauf anzusetzen, weil im Endeffekt muss er dann trotzdem reingehen. Einzelfall, Analyse, ein Verfahren eröffnen auch immer. Das ist ja auch jetzt eigentlich schon so bei 8000 haben sie jetzt nicht die Kapazitäten, dass sie alle gleichzeitig eingehen, sondern die arbeiten das halt ab.
00:46:31:20 - 00:46:44:09
Sprecher 2
Sind ja Behörden jetzt nicht unbedingt bekanntes Tech Konzerne. Wie siehst du das? Werden das dann externe Anbieter machen? Das kann ich mir auch nicht vorstellen. Ich kann nicht alle Daten den externen Anbietern geben.
00:46:44:11 - 00:47:05:04
Sprecher 1
Also grundsätzlich gibt es Datenverarbeitung Agreement, dass Sie das machen können, ja, aber das wird schon in der Behörde stattfinden. Sie werden halt eben Software nutzen für das Ganze. Ist wirklich spannend zu sehen, wie die einzelnen Staaten das Ganze handhaben. Die da acht ist ja eine Richtlinie, das heißt, du musst sie schon umsetzen zu einem gewissen Grad, aber du kannst sie auch noch verschärfen in dem jeweiligen Land.
00:47:05:06 - 00:47:33:22
Sprecher 1
Und aus meiner Sicht hätte es eine sehr gute Chance gegeben für die Behörden, so wie da auch initial umgesetzt wurde, nämlich dass wirklich alle Transaktionsdaten gemeldet werden, also jede einzelne Transaktion. Das haben sie aber kurzfristig noch geändert und jetzt ist es so, dass nur akkumulierte Daten gemeldet werden. Das heißt, wenn du jetzt auf einer Börse 200 mal Bitcoin Traders hin und her, Bitcoin, Euro, Euro Bitcoin, dann werden eigentlich nur zwei Transaktionen gemeldet, nämlich alle Bitcoin Käufe und alle Bitcoin Verkäufe in einer Linie.
00:47:33:23 - 00:47:57:02
Sprecher 1
Also eine Zahl summiert das bringt das für die Steuerberatung wieder gar nichts? Ja, das ist zu wenig Information. Das bringt eigentlich nur eine grobe Einschätzung. Wir hatten wie viel getradet und wir hatten zufällig wie viel in Krypto auch schon interessanter bislang wussten es ja nicht, weil wir hatten überhaupt Krypto in einem Staat. Ja, aber hätte man das so gemacht, dass man wirklich alle Transaktionen berichtet, dann könnten sie wirklich mit Software drüber fahren.
00:47:57:06 - 00:48:17:11
Sprecher 1
Das dauert dann vielleicht ein paar Tage, Wochen, Monate, dass sie die Millionen Datensätze auswerten. Aber das wäre möglich. Und Finnland hat das jetzt gemacht. Zum Beispiel Finnland hat das Gold, wie man sagt. Also die haben die Regulierung dann verschärft. Die finnischen Börsen müssen alle Daten melden und die haben dann auch schon Software, dass sie das wirklich auswerten. Und damit sparen sie sich halt extrem viel.
00:48:17:12 - 00:48:36:03
Sprecher 1
In den anderen Ländern wird es so sein Entweder Abschreckungstaktik schicken mal Briefe an alle raus, wo sie wissen, die haben Krypto und schauen wir mal das mir erklären. Ja manchmal Panik, was auch gut ist, weil wenn du mal abgemahnt wurdest, du machst es nicht, dann bist du in der vorsätzlichen Steuerhinterziehung. Dann sind die Strafen gleich viel viel höher.
00:48:36:05 - 00:48:49:01
Sprecher 1
Oder sie machen dann ein Follow up mit Sammel Auskunftsersuchen wieder an die Börsen, wo sie sagen Na ja, wir haben uns jetzt 1 Millionen Nutzer angesehen. Für die Top 100.000 hätten wir gerne alle Transaktionsdaten und auch gleich der letzten zehn Jahre.
00:48:49:03 - 00:49:06:22
Sprecher 3
Also es geht primär darum zu verstehen, wo hat die, wo hat die große Masse stattgefunden und dann gezielt zu Tage und diese Leute sozusagen dann anzusprechen. Sagen wir es mal so.
00:49:07:00 - 00:49:24:12
Sprecher 1
Genau Offenlegung suchen wahrscheinlich. Also im Endeffekt machen sie es jetzt so, dass du kriegst dann einen Brief und da steht einmal drin Bitte gib uns alle deine Wallets, alle deine Börseninformationen. Ja, du hast einmal die Chance offenzulegen. Und wenn du das falsch machst, dann bist du in der Steuern. Ja, also die werde es nicht aufarbeiten. Auf den Genau.
00:49:24:13 - 00:49:33:13
Sprecher 1
Was hast du an Steuern zu zahlen? Sondern sie haben jetzt mal Basisdaten, die wissen du hast Krypto und du bekommst mal einen Brief bitte offenlegen und dann bist du in der Bringschuld.
00:49:33:15 - 00:49:57:05
Sprecher 2
Wenn es immer eigentlich mehr auf der auf der Seite der. Was macht sie mit den Daten? Nämlich die Herkunft und den Steuerbericht? Aber dass er gesagt ihr habt ja, da ist ja einiges an Teig dahinter, das heißt die Input Seite, nämlich unterschiedlichste Blockchains, die integriert werden. Vielleicht gibt es da einen kurzen Einblick Wie hat sich das entwickelt? Ihr müsst ja da ständig am Ball bleiben.
00:49:57:05 - 00:50:02:15
Sprecher 2
Wie entscheidet es hier, welche Blockchain aufgenommen wird? Wie läuft das bei euch ab?
00:50:02:17 - 00:50:35:18
Sprecher 1
Ja, also gute Frage. Also du kannst natürlich nie alles abbilden. Es ist einfach auch ein bisschen getrieben von Daten wiederum. Also wir haben jetzt gerade alle Millionen Nutzer, Ja, und wir Monitor natürlich genau was, was, was nutzen die, was brauchen die, was machen, die haben dann auch eine, eine ziemlich gute schon intern trainiert die jetzt supportmäßig 95 % automatisiert, aber immer auch gleich mitnimmt, was die Nutzer so fragen und was vielleicht nicht klar ist, was sie vielleicht noch suchen.
00:50:35:23 - 00:50:55:06
Sprecher 1
Du kannst ja dann auch Sachen wünschen, Features wünschen und wenn die abgewertet werden, das fällt auch ins Kriterium rein. Dann hast du natürlich die ganzen Partnerschaften der mit, mit, mit Börsen oder auch Foundations von den Blockchains, die ja sagen, unsere Nutzer hätten gerne eine Lösung für Steuern bitte inkludiert uns ja und da gibt es vielleicht auch den Ground oder so, dann priorisieren wir sowas natürlich.
00:50:55:12 - 00:51:07:04
Sprecher 1
Aber grundsätzlich machen wir alles wirklich sehr, sehr, sehr Daten getrieben. Also was wird einfach objektiv am meisten gerade angefordert und das wird dann priorisiert von unserer Seite?
00:51:07:06 - 00:51:13:03
Sprecher 3
Habt ihr eigentlich auch Produkte oder Services, die sich an die Behörden richten?
00:51:13:05 - 00:51:36:18
Sprecher 1
Ja, also wir haben wirklich Crypto Agent. Ja, das ist ja quasi eine Sucht für die Finanzbehörden, wo sie die Daten auswerten können. Also wie nach dem, wo sie die bekommen, von den Börsen bei Sammelausgaben zu suchen, Hausdurchsuchungen, ja, vielleicht irgendwas, was woanders herkommt, der Zoll Polizei und Sie können einfach Transaktionsarten reinschmeißen und sehen hat dann, was Steuerlast angefallen ist.
00:51:36:20 - 00:51:40:23
Sprecher 1
Das ist eigentlich so unsere Service für die Behörden.
00:51:41:00 - 00:51:45:10
Sprecher 3
Also so quasi ein White Label Tool von eurer Seele.
00:51:45:12 - 00:51:50:04
Sprecher 1
Ja, sehr, sehr, sehr ähnlich, aber spezialisiert auf die Bedürfnisse von den Behörden. Ja.
00:51:50:08 - 00:52:09:03
Sprecher 2
Aber wenn jetzt ein User oder Nutzer seinen Steuer, seinen Steuerbericht abgibt mit euren Daten oder Boards im Hintergrund, wird das dann ja auch schon ein gewissen Vertrauensvorschuss geben für die Behörden, weil die sehen, dass das Hand und Fuß hat, oder?
00:52:09:09 - 00:52:34:06
Sprecher 1
Siehst du, Ja, genau das ist natürlich der Hintergrund auch gewesen. Also unsere Software dann auch zerlegt in Audits von den Behörden, weil die können auch irgendwas nutzen. Das heißt, die Berichte sind auch schon so ausgelegt, dass genau das drin ist. Das passt für die Behörden. Also gibt es auch viele ausländische Anbieter. Die werden automatisch abgelehnt, weil dort einfach Informationen nicht vorhanden sind, die notwendig sind, um auch für die Behörde prüfen zu können, ob das korrekt ist.
00:52:34:08 - 00:52:56:12
Sprecher 1
Das du schon diesen Vertrauensvorschuss was ich aber natürlich auch gleich rausnehmen will. Also noch keine Daten von Nutzern mit den Behörden natürlich. Ja, Du kannst ja die Software auch pseudonym nutzen. Wir brauchen ja deinen Namen nicht und du brauchst eigentlich nur deine Daten und dein Land, damit du die Steuer korrekt berechnen kannst. Ob du dann die Steuer erklärst und abgibst ist uns eigentlich egal, weil es in der nur ein Tool.
00:52:56:14 - 00:53:23:15
Sprecher 2
Okay, vielleicht nur ganz kurz zu meiner Frage zurück Das interessieren. Es gibt ja auch in Krypto eine Tendenz, die ein bisschen zwei schneidig ist, nämlich Auf der einen Seite ist es irgendwie ein Hemmnis für die Adoption von Krypto, dass alles so öffentlich und transparent ist und deswegen gibt es einen Push in Richtung Privacy. Auch viele Institution sagen Ich kann nicht Ethereum verwenden, wo alles transparent ist.
00:53:23:17 - 00:53:44:08
Sprecher 2
Jetzt ist es zweischneidig, aber Privacy bedeutet auch okay, vielleicht für Kriminelle auch attraktiver. Wie ist dieser ganze Trend von CK Privacy Tokens oder Zero Knowledge Technology, wo quasi alles ein bisschen gecovert wird? Was bedeutet das für eure Tools?
00:53:44:10 - 00:54:04:21
Sprecher 1
Ja, super Diskussion. Also ich bin ja persönlich, glaube da nicht dran. Es gibt die eine Chance für alles, sondern du hast halt verschiedene Blockchains für unterschiedliche Funktionen für Use Cases und die eine Blockchain hat besser für den Use Case und die andere für den. Was bedeutet für uns? Grundsätzlich sind wir natürlich angewiesen drauf, dass wir Daten auslesen können und dass der Nutzer auch alles angibt, was er gemacht hat.
00:54:04:22 - 00:54:24:07
Sprecher 1
Also wir sind jetzt nicht das Tool für den Steuerhinterzieher, er braucht uns nicht, sondern im Endeffekt wollen wir halt den Nutzer die Tools in die Hand geben, damit er sich leichter tut bei der Offenlegung und und transparenten Erklärung seiner Steuern bzw der Mittel Herkunftsnachweis. Natürlich kann man sowas wie Immunero oder wenn es auf Privacy gestellt ist nicht auslesen.
00:54:24:08 - 00:54:40:08
Sprecher 1
Ja, also die Transaktion kannst du nicht. Da gibt es keine Datengrundlage. Das muss halt der Nutzer dann manuell eingeben und dann gibt es ja nach besten Wissen und Gewissen und das muss er plausibel sein. Also solche Sachen kannst du einfach auch nicht automatisieren, Da stehst du dann technisch an.
00:54:40:14 - 00:54:55:12
Sprecher 2
Okay, verstehe. Das heißt da über das die meisten Lösungen gehen in die Richtung, dass ich per se privacy gewährleistet wird, aber ich als User immer die Option habe, ich kann alles offenlegen, zum Beispiel für euer Tool, dann.
00:54:55:14 - 00:55:00:14
Sprecher 1
Kannst du den Key eingeben. Damit hat. Quasi hinzugefügt. Genau.
00:55:00:16 - 00:55:10:10
Sprecher 3
Vielleicht noch zu einer anderen Großen zu sprechen zu kommen, Tokenisierung von Aktienfonds, Anteilen etc etc. etc..
00:55:10:12 - 00:55:32:08
Sprecher 3
Das bewegt sich ja dann alles auf der gleichen technologischen Basis, also auf der Blockchain. Das heißt, hier müsstet ihr ja technologisch in der Lage sein, das dann auch auswerten zu können nach den dann jeweils geltenden Steuer Richtlinien für die, die die unterschiedlichen Assets Gerichte richtig in der Annahme.
00:55:32:10 - 00:55:43:05
Sprecher 1
Genau, wir müssen halt nur klassifizieren dieser Token ist eine Aktie ist ein Derivat, ist ein sonstiges Wirtschaftsgut nach österreichischem Recht. Deutschland. Wenn ich eine Datenbank mit ja.
00:55:43:07 - 00:55:46:13
Sprecher 3
Das heißt das vergrößert eigentlich auch im Markt.
00:55:46:15 - 00:56:10:05
Sprecher 1
Das vergrößerte Markt Grundsätzlich ja. Die Frage ist halt immer, wie wird das wirklich gehandelt? Also ist es dann, wenn es dem Kapitalertragssteuer Abzug hinterlegt, weil sie alles Wertpapiere sind und nur auf Börsen gehandelt werden, Dann hast du da ein Blockchain, dass du keinen Mehrwert der Blockchain. Ich glaube wirklich spannend wird das Ganze erst, wenn man es schafft aus meine Richtung Liquidity Pools Uniswap Style für diese.
00:56:10:07 - 00:56:34:18
Sprecher 1
Ich sage pflichtigen Token rausbringen. Also du bräuchtest dann irgendwie so ein ein dezentrales Protokoll, wo du aber eben diese regulierten Instrumente handeln kannst voll die ja aber halt irgendwie mit quasi Layer, einem Händler, aber nicht einer zentralen Börse, sondern jeder kann Liquidität bereitstellen und jeder kann dort handeln. Dort wird es dann super spannend. Da kannst du dann auch keinen automatischen Steuerabzug machen, das geht einfach nicht.
00:56:34:20 - 00:56:55:12
Sprecher 1
Ja, das sind wir leider noch ein bisschen weg. Ich dachte, das geht schnell, auch wie wir unsere Aktien organisiert haben. Also wir haben ja auch unsere Aktien seit zwei 21 Token isiert, aber ist halt ein Marketinggag, solange bis er den Mehrwert auch hat. Nämlich du brauchst einen liquiden Markt. Ja, und das gibt es halt leider einfach noch nicht.
00:56:55:14 - 00:57:33:16
Sprecher 2
Ist. Token isierung ist ein super Beispiel von Netzwerkeffekte und dieses berühmte eine Problematik. Es macht keinen Sinn irgendwie Token, wenn es kein Markt gibt, aber es wird auch kein Markt geben, wenn es nicht wird die Richtung. Die Richtung ist aber ziemlich klar, glaube ich in die es geht auch von den USA angestoßen, in Europa genauso. Das heißt eigentlich, wenn man das so ein bisschen in die Zukunft weiterdenkt, 15 Jahre, wenn alle Assets token isiert sind und anscheinend, dann kann man ja vielleicht dann rückwirkend sagen, Krypto war auch für euch eigentlich nur nur der Proof of Concept, oder?
00:57:33:18 - 00:57:55:02
Sprecher 1
Ja klar. Also wir kommen aus der Nische Krypto im Endeffekt. Man sieht es ja eh schon seit vielen Jahren Tradie und die wächst ja zusammen. Also im Endeffekt verschmilzt alles ist eine neue Technologie ja, die halt einfach sicherer, günstiger ist und hat für den Finanzmarkt gut geeignet ist. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es dann nicht mehr zwei Welten sind, sondern eine verschmolzene Welt.
00:57:55:04 - 00:58:21:09
Sprecher 1
Natürlich wird super spannend von der rechtlichen Ebene und und auch steuerrechtlichen Ebene, weil wenn das dezentral ist, dann kannst du so was wie ein Steuerabzug pro Land superschwer umsetzen. Du wolltest dann Smart Contract, der deine Digital ID überprüft, wo dann auch dein Land und dein Steuer sitzt, drin ist. Und dann führt der Smart Contract automatisch an das Wallet der in das Finanzamt von dem Land, in dem du bist, basierend auf deiner Digital ID potenziell die Steuer ab.
00:58:21:11 - 00:58:29:16
Sprecher 1
Rein theoretisch, Technisch ist das umsetzbar. Ja, aber das wird an der regulatorischen Seite scheitern.
00:58:29:18 - 00:58:36:16
Sprecher 3
Den Gedanken habe ich noch nie gehört, muss ich ehrlich sagen. Wieso glaubst du, scheitert es, würde es scheitern.
00:58:36:18 - 00:58:54:00
Sprecher 1
Also da müsste ja dann eine Wallet haben, wo du deine Steuern erklären kannst. Du müsstest dann natürlich auch den Proof, TX etc für den Steuer. Also ich ich glaube einfach, dass wir da in den nächsten 5 bis 10 Jahren nicht so weit ist. Ja.
00:58:54:01 - 00:59:17:14
Sprecher 3
Das definitiv nicht. Aber wenn wir davon ausgehen, dass wahrscheinlich ein Grundbuch irgendwann auf die Blockchain wandert, wie wir sie auch schon in einem iraten gesehen haben. Ich glaube, Driver License sind in Kalifornien schon auf die Blockchain gekommen. Das ist ja irgendwo ein vorprogrammierte Schritt. Ja klar, der wird wahrscheinlich jetzt nicht in dieser vollumfänglich in den nächsten 5 bis 10 Jahren stattfinden, aber das könnte schon das Endziel sein, oder?
00:59:17:16 - 00:59:41:14
Sprecher 1
Absolut. Also ich. Ich hoffe und glaube, dass man dort hinkommt, aber das wird von heute auf morgen so umgestellt sein, sondern es ist extrem lange parallel fahren mit bestehender Regulatorik und dann irgendwie in der Schweiz glaube ich, kannst du in irgendwelchen. Kannst du mit Bitcoin steuern die Steuer Steuern zahlen aber optional. Ja, also nicht alles wird dann über Bitcoin gezahlt, natürlich, sondern die meisten werden immer noch über Euro Franken machen.
00:59:41:16 - 01:00:10:11
Sprecher 1
Da ist die Frage also auch wieder. Also stellst du zuerst um, machst du das optional, dass du dann auch die Steuern zu uns so zahlen kannst? Dann bräuchte es eigentlich auch Transaktionssteuer. Ja, wenn es. Wenn es dann wieder Kapitalertragssteuer hast, dann muss der wieder auch über zentrale und dezentrale Sachen die Anschaffungskosten nachvollziehen. Das kannst du dann halt. Also da müsste dann wirklich nur rein sein, müsste alles schön sein und dann bräuchte es die verschiedensten Bridges und Blockchains und das alles auslösen können, damit das funktioniert.
01:00:10:13 - 01:00:16:17
Sprecher 1
Also ich sage mal in der Theorie ist es möglich. In der Praxis sehe ich das, sehe ich das nicht.
01:00:16:22 - 01:00:26:07
Sprecher 2
Also ja, spannend, spannend. Was sind, was sind für euch die, die die nächsten großen großen Meilensteine, Was habt ihr vor?
01:00:26:09 - 01:00:53:21
Sprecher 1
Also das Große für uns ist natürlich jetzt Tag acht, nächstes Jahr, also im Mai, landen dann die Daten der heimischen Dienstleister bei den heimischen Börsen. Bis September teilen die die dann quasi mit den ausländischen Börsen. Wie schnell dann was passiert, muss man abwarten. Aber das ist jetzt auf das wir uns natürlich vorbereiten, also Netzwerkeffekte ausbauen, also Partnerschaft mit den Börsen, sehr viel natürlich auch im Sinne gerade die Daten.
01:00:53:23 - 01:01:11:08
Sprecher 1
Bei kannst du extrem viel machen. Also das war einfach nicht möglich vor einem Jahr. Wie du Daten, Lücken erkennen, schließen usw kannst. Weil die Datenqualität ist einfach das, was das wichtigste ist. Also sehr viel Policing in der Automatisierung. Und dann warten wir auf der Regulatoren.
01:01:11:10 - 01:01:36:16
Sprecher 3
Ja Florian, du, du weißt ja vielleicht, der durchschnittliche Zuhörer bei uns ist professioneller Investor, institutionelle Investor. Das heißt. Vielleicht ist die Frage an dich wenn so jemand jetzt Bedarf hat, seine Steuern aufzuräumen, habt ihr da vielleicht für gerade diese Zielgruppe spezielle Services, die dann noch einmal viel stärker bei der Umsetzung und bei der Handhabung auch als eigenen Tools helfen?
01:01:36:18 - 01:02:00:18
Sprecher 1
Ja, dann gibt es natürlich oft also entweder keine Zeit, das selber zu machen oder es ist einfach zu komplex oder auch wirklich sehr, sehr viele Transaktionen. Da haben wir einen Expert Service. Das sind wirklich Experten aus unserem Team, die einen eins zu eins bei der Hand nehmen, Videocall oder auch persönliche Betreuung, wenn man das möchte, ist halt dann mit einem ganz normalen Stundensatz zu verrechnen.
01:02:00:18 - 01:02:11:15
Sprecher 1
Die führen aber wirklich von der ersten Daten Integration bis zum fertigen Steuer, Export bzw auch Herkunftsnachweis was auch immer. Man braucht einen an der Hand.
01:02:11:21 - 01:02:30:20
Sprecher 3
Okay, also das ist sozusagen der Full Full Service, wenn man so will. Okay, ja super. Wir werden da auch noch einen Code, einen Gutscheincode hinterlegen in den Shownotes, wenn ihr den nützt, kriegt ja, dass das Paket etwas billiger bei bei Block wird.
01:02:30:22 - 01:02:58:00
Sprecher 2
Ja, ich weiß nicht, Ich ich. Ich persönlich glaube da eher, dass das in das Gute, das Menschen das heißt die Leute wollen nicht Steuerhinterziehung oder die meisten Leute wollen nicht Steuerhinterziehung. Ich glaube, dass es bisher wirklich für viele einfach sagen Oh mein Gott, ich habe da so viele Transaktionen, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Da ist natürlich super, wenn solche Tools wie euch gibt, die da auch schon mittlerweile auf ein Level sind, dass das enorm enorm erleichtert.
01:02:58:01 - 01:03:23:07
Sprecher 2
Von dem her. Ja. Seid ihr auch im Dienste des Finanzministeriums, dass nicht die Leute die Steuerhinterzieher, sondern das ist ja ein Vergleich abführen können. Ja, super spannend. Vielen Dank Florian. Spannende Einblicke in die Welt der Steuern und und und. Schnittstelle zu zu Krypto als Technologie. Danke vielmals. Und bis bald. Danke euch.







